Was macht eine gute Schwimmweste aus?

Pro Besatzungsmitglied sollte bei Bootsfahrten eine Rettungsweste mitgeführt werden. In einigen Ländern wie z.B. Kroatien ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben, empfohlen wird es jedoch überall. Bei Schwimmwesten finden sich zahlreiche Modelle in unterschiedlichen Preis- und Qualitätsklassen. Je nach dem Anwendungszweck gelten andere Entscheidungskriterien.

Wo bist du unterwegs?

Wer nur auf ruhigen, heimischen Seen ausfährt, ist vermutlich mit einem soliden Basismodell gut ausgerüstet. Unsere Kroatien- und Meerfans dagegen sollten auf hochwertigere Modelle (Normklasse 275) zurückgreifen. In Notsituationen auf hoher See ist man froh, wenn die Rettungsweste über hohen Auftrieb und Schutzkappen vor dem Gesicht (Spraycabs) verfügt. Man wählt aus drei Normklassen: 100 (für geschützte Reviere und Binnengewässer. Ist nur eingeschränkt ohnmachtssicher), 150 (für alle Gewässer. Ohnmachtssicher – außer man trägt sehr schwere Kleidung) und 275 (für extrem schwere Bedingungen und Hochsee. Ohnmachtssicher).

Wer wird die Rettungsweste tragen?

Beim Kauf der Schwimmweste solltest du überlegen, wer die Rettungswesten tragen wird  bzw. auf die Größen- und Gewichtsangaben achten. In der Regel rechnet man pro zehn Kilogramm Körpergewicht mindestens acht Newton Auftrieb. Kinder sollten die Rettungwesten die ganze Fahrt lang anlassen, hier sollte auch auf angenehmen Tragekomfort geachtet werden. Bei Schwimmwesten für Erwachsene, die nur für Notfälle mitgeführt werden, spielt der Komfort dagegen keine große Rolle. Achte bei den Herstellerangaben darauf, dass die Schwimmweste ohnmachtssicher ist: Das bedeutet, sie dreht einen bewusstlosen Menschen direkt in die Rückenlage, sodass dessen Atemwege frei bleiben. Weitere hilfreiche Sicherheitsextras sind Signalpfeife, Schrittgurt, Reflektoren, Bergeschlaufe, Lifebelt, Spraycab, Taschen, Lichter oder ein integrierter GPS-Sender.

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